Petra ist schon ganz nervös. Schließlich will sie ja mit ihrer Kawa den weiten Weg nach Meck Pom zum Gutshaus alleine bewältigen. Nun, dafür waren ihrer Meinung nach, einige Sachen zu erledigen. Die jetzt in Angriff genommen wurden.
Als erstes mußten neue Reifen her, der Handbremsbehälter erneuert, das Öl gewechselt werden.
Hmm, was ist das denn? Ein Holzpferd?
Ein Chopper?
Nein, Petra´s Möhre ohne Reifen. Die wurden für 125 Euro komplett mit Aufziehen und Auswuchten neu gemacht. Die Reifen sind von der weltberühmten Firma Heidenau.
Leider nicht so gut zu erkennen, aber das Schauglas des Bremsflüssig - keitsbehälters ist weich geworden, wie ein Kaugummi. Man konnte es mit dem Finger eindrücken und leider floss auch Bremsflüssigkeit aus. Die Bremsflüssigkeit griff schon den Lack an. Nun ja, hat schließlich fast 24 Jahre gehalten.
Die neuen Walzen.
Die alte Brems - einheit.
Petra bei der Montage des Vorderrades.
Und hier bei der Montage des Bremssattels.
Und hier beim Ölwechsel.
In die Möhre passen exakt 1,8 Liter 4 Takt Öl.
In der Zeit wo Petra das Öl aufgefüllt hat, habe ich das Hinterrad eingebaut.
Die alte Bremsflüssigkeit, die ausgelaufen ist mußte entfernt werden.
Während ich einen neuen, gebrauchten Bremsflüssigkeits - behälter im Bikershop in Raisdorf für 20 Euro besorgt habe, hat Petra neue Kupferringe für die Bremsleitung besorgt.
Obwohl die GPZ 305 ein außergewöhnlich seltenes Moped ist, habe ich in einer der zahlreichen Grappelkisten genau den Behälter gefunden, den wir brauchen. Glück muß man haben. Natürlich war die Bremsflüssigkeit im Behälter wie Sirup und die Pumpe schwergängig, aber nach einer gründlichen Reinigung konnten wir das Ding gebrauchen. Hebel und Bremslicht - schalter wurden an dem neuen Behälter montiert.
Die Pumpe mußte raus, damit ich die alte aus dem alten Behälter einbauen konnte. Dazu die Sicherungsklemme entfernen, die Manschette abziehen und die Pumpe mit einer Kombizange rausgezogen. Fertig.
Jetzt mußte die Bremsanlage entlüftet werden. Dazu mußten nicht die Entlüftungen der Bremssattel geöffnet werden, da nur oben Luft in das System gekommen ist. 10 Minuten pumpen langte. Die Luftblasen stiegen im Öl des Behälters auf.
Deckel zu, Affe tot und ab zur Probefahrt, damit sie Morgen mit der Mopete zum Rastorfer kann.