Robocar 2057, war das Motto der Designstudie. Namenhafte Hersteller und Designer sollten sich Gedanken über das Auto der Zukunft machen. Dabei sind sehr interessante Sachen herausgekommen. Ok, einige Sachen gibt es heute schon. Da wären zum einen die Wasserstoffantriebe, zum anderen intelligente Fahrwerke und und und. Dies sind Sachen die in der Entwicklung sind und früher oder später auf dem Markt kommen. Nein, dies war nicht gemeint. Es sollte sich Gedanken darüber gemacht werden, wie die Autos in 50 Jahren aussehen. Wenn wir uns die Entwicklung der vergangenen 50 Jahre anschauen, wird die Zukunft sicherlich ein Hammer! Stellen wir uns die Transformer vor, Autos die die Form verändern können oder Autos die synthetische Muskeln statt Federbeine haben.
Mercedes Silver Flow
Zu den Wettbewerbsbeiträgen zählt der Mercedes Silver Flow, der in der Vision der Designer aus mikroskopisch kleinen Metallpartikeln zusammengesetzt wird und so jede Form annehmen kann. Auf Knopfdruck abrufbar seien vor allem Rennwagen aus der „goldenen Zeit“ des Motorsports. Wird der Wagen nicht gebraucht, lässt er sich zwecks einfacherer Lagerung auf Knopfdruck wieder komplett zerlegen.
VW Concept Slipstream
Aus dem VW - Studio in Santa Monica kommt das Concept Slipstream, das für die Ära überfüllter Innerstädte entwickelt wurde. Wo der Verkehr dicht und der Platz knapp wird, stellt sich das Fahrzeug automatisch auf und benötigt so weniger Verkehrsfläche. Auf freier Strecke kippt es in die Horizontale, aus dem Heck wachsen Finnen wie bei einem Flugzeug und der aerodynamisch geformte Slipstream schießt mit mehr als 400 km/h davon.
Toyota Biomobile Mecha
Auf biometrische Strukturen setzen auch die Toyota-Designer in Newport Beach, die dort schon 1972 als erste Autoexperten ein Studio errichtet haben. Ihr Biomobile Mecha trägt den veränderten Verkehrs- und Platzverhältnissen im Jahr 2057 mit einer variablen Karosseriestruktur Rechnung: Dank beweglicher Nano-Strukturen kann sich der Wagen ausdehnen und zusammenziehen, vertikal oder horizontal fahren und eine oder vier Personen aufnehmen. Auch die Räder formt ein Nano-Laser, der zahlreiche Konfigurationen zulässt. Und für den Antrieb nutzen die Japaner die Schadstoffe in der Luft, die sie in Energie umwandeln.
GM Ant
Ebenfalls mit einem wandlungsfähigen Fahrzeugkonzept beteiligt sich General Motors an der Design Challenge. Weil es kaum ein Lebewesen gibt, das seine Verkehrsströme besser organisiert als die Ameise, haben sich die Amerikaner ein künstliches Insekt ausgedacht, bei dem aber Computer die Regie übernehmen. Sie steuern nicht nur den «omnidirektionalen Nanorb-Antrieb», sondern auch die ultraflachen Body-Panels, die sich mit Hilfe künstlicher Muskeln in nahezu jede beliebige Form falten können und so immer das richtige Auto zur richtigen Zeit bilden.
Weitere fantastische Fahrzeuge mit atemberaubenden Details findet Ihr unter " www.LAAutoshow.com " und dort unter Design Challenge. Dort findet Ihr auch hunderte an Bildern in den verschiedensten Bildgrößen, falls Ihr Euch eines runterladen wollt. Gruß Wildstar-SH.