Jörn hat sich überlegt eine Tour im Mai zu organisieren. Die Tour wird extra im Segeberger - bzw. Stormarner Raum durchgeführt, damit fast alle Nordwilder dran teilnehmen können. Dies ist außerdem eine Gelegenheit die Verbundenheit der Nord - und Südwilder zu demonstrieren.
Jörn hat sich das so vorgestellt. Die Ausfahrt sollte am 13. Mai 2006 stattfinden. Der Abschluß wird in einer Bikerkneipe stattfinden. Den Rest ( die Tour ) müßt Ihr nehmen wie es kommt. Für die Planung, wird gebeten im Forum zu posten, wer dran teilnimmt. Oder Uhle eine Mail schicken, der veröffentlicht das dann auf dieser Seite. Erste Versuche wurden schon im Forum gestartet. Siehe im " Forum, Seite 4 unter Termin Mai 2006 ". Gruß Jörn.
Zur Tour!
Nach dem wir uns in Bad Bramstedt bei herrlichem Sonnenschein, aber frischen Temperaturen getroffen haben, gab es erstmal Kaffee und belegte Brötchen. Natürlich war das Wetter und die Zahl der Teilnehmer Hauptgesprächsstoff, aber man war zuversichtlich, daß es trocken blieb, was sich im nachhinein auch bestätigte.
Die Teilnehmerzahl war enttäuschend, da man extra die zentrale Lage zu Hamburg wählte und den Termin rechtzeitig bekannt gegeben hatte, um alle Nordwilder anzusprechen. Einige sagten kurzfristig wegen der Wetterlage im südlichen Bereich ab. Trotzdem waren wir eine kleine Gruppe die sich auf die Ausfahrt freuten. Mit dabei waren, Manni und Hilde, Peter und Petra, Jörn und Sylke, Christian, Andy, Budda, Mathias, Jihaa und Juwe.
Nun, um 10:00 Uhr brachen wir auf und Jörn führte uns im ersten - und Christain im zweiten Teil durch ihre Heimat. Die Strecke war gut gewählt und es machte eine Menge Spass durch das südliche Schleswig Holstein bzw. nördliche Hamburg zu cruisen und die blühenden Raps und - Kirschbaume zu bestaunen. Es ist doch immer wieder schön, wenn die Natur nach einem langen Winterschlaf mit aller Macht erwacht. Alles grünt und blüht, und das Farbenspiel ist einmalig, was durch die bestiegenen Temperaturen noch intensiver war.
Getrübt wurde das frohlockende Gefühl nach einer Kurve in der Villa Pampa, irgendwo in der Nähe von Bimöhlen. Jihaa und ich donnerten um eine Rechtskurve und beide hingen voll am Gas, als plötzlich meine Möhre ausging. Kein Strom mehr auf der Zündanlage. Der Lichtstromkreis konnte es nicht sein, da Licht, Hupe etc. funktionierten, nur starten konnte man nicht mehr und die Benzinpumpe sagte kein Wort mehr.
Nachdem wir alle Steckverbindungen ( unter dem linken Seitendeckel, Blackbox, Lampe etc. ) getrennt hatten und mittlerweile alle 5 mitgeführten Ersatzsicherungen verbraten hatten, entschlossen wir uns den ADAC mit einem Messgerät um Hilfe zu bitten. Christian meinte, daß die Kontakte der Zündspulen recht offen liegen und das das der Grund sein könnte, womit er auch recht hatte, wie sich später heraus stellte. Nur wollte ich nicht die Cover abbauen um den Tank abzunehmen, weil das ein ziemlicher Aufwand ist.
Nachdem der ADAC schon nach 30 Minuten da war, und die Truppe ohne mich nicht weiterfahren wollte, machten wir uns an die Fehlersuche. Nachdem die Sicherung durchhaute, wenn der Killschalter getätigt wurde, finden wir da an zu suchen und verfolgten die Kabel, bis zum Starterrelais und fanden nichts. Nun mußte der Tank doch runter um den Hauptkabelbaum zu inspizieren und beim abnehmen des Tankes viel sofort der Kontakt der Zündspule auf. Die Stahlflexleitung, die ich schon 3 Jahre dran habe, hatte Kontakt zum Pluspol der Zündspule bekommen und so den Kurzschluß verursacht.
Stahlflexleitung und Zündspulen -kontakt.
Kurzschlußstelle
Hier hab ich die Leitungen mit einem Kunststoffüber -zug isoliert. Damit das nicht mehr vorkommt.
Naja, nachdem der Fehler gefunden war, hatte der nette Mann vom ADAC einen Benzinschlauch aufgeschnitten und mit Strapse befestigt, so was wir die Tour fortsetzen konnten. Es war noch ein netter Nachmittag. Natürlich konnte das nicht so bleiben, deswegen habe ich Zuhause die Leitungen mit Kunststoffschläuchen überzogen.